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Bewegtbildwerbung 2025
Entwicklungen, Herausforderungen und Empfehlungen
Bewegtbildinhalte haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und sind zu einem zentralen Bestandteil moderner Mediennutzung geworden. Insbesondere in der Werbung bietet Bewegtbild einzigartige Möglichkeiten zur emotionalen Ansprache und nachhaltigen Markenverankerung. Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und strategischen Empfehlungen für den Einsatz von Bewegtbildwerbung im Jahr 2025.
Wandel der Bewegtbildnutzung
Die Nutzung von Bewegtbild hat sich stark fragmentiert. Während das lineare Fernsehen weiterhin für die Reichweite unabdingbar ist, dominieren in der Zielgruppe der 14–49-Jährigen zunehmend On-Demand-Angebote. Streamingdienste, Mediatheken und Social Media-Plattformen wie YouTube, TikTok, Instram und Snapchat prägen das Konsumverhalten. Technologische Entwicklungen, mobile Endgeräte und personalisierte Inhalte haben diese Verschiebung beschleunigt.
Herausforderungen für Werbetreibende
Das Bewegtbildangebot wächst laufend, aber nicht alle Kanäle lassen sich derzeit werblich nutzen (Beispiel Netflix in AT). Genauso gibt es auch die Möglichkeiten Bewegtbild-Werbung außerhalb (outstream) von Bewegtbildinhalten zu platzieren, oder in ganz anderen Medienkanälen, wie z.B. im Digital Out-of-Home Bereich. Die Vielfalt an Plattformen erschwert eine einheitliche Werbestrategie und die Nutzererwartungen variieren stark.
Werbung und Inhalte sind also immer differenziert voneinander zu betrachten. In den letzten Jahren ist die Gesamtnutzungszeit von Bewegtbildinhalten stabil geblieben. Die Nutzungszeit teilt sich allerdings auf viel mehr Bewegtbildkanäle auf. Das verschärft den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit. Werbung muss sich an die Nutzungssituation und das jeweilige Endgerät anpassen, um Wirkung zu erzielen. Content ist dabei King.
Erfolgsfaktoren für Bewegtbildwerbung
Für effektive Bewegtbildwerbung sind qualitative Kriterien entscheidend: die emotionale Bindung zum Medium, die Glaubwürdigkeit des Umfelds, die Gerätegröße, die Multisensualität (Bild und Ton), die Werbedichte, die Platzierung im Nutzungskontext, sowie die Möglichkeit zur Interaktion.
Fazit und Ausblick
Es gibt nicht mehr den einen Bewegtbildkanal. Zukünftig wird der Erfolg von Bewegtbildwerbung davon abhängen, wie gut Inhalte, Plattformen und Werbebotschaften aufeinander abgestimmt sind.