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„Sound of Danke“: Neuer Claim der Österreichischen Post als teilbares KI-Erlebnis
Mit dem neuen Claim „Immer da, wenn du uns brauchst“ hat die Österreichische Post eine digitale Experience geschaffen, die das Thema Dankbarkeit neu inszenierte: persönlich, emotional und mühelos teilbar. Gemeinsam mit Virtual Identity, Marqably, Papabogner und dem Team Violet wurde ein alltägliches Spannungsfeld aufgegriffen – dass persönliche Worte im digitalen Alltag oft zu kurz kommen. Der Claim fand mit „Sound of Danke“ seine Übersetzung in ein KI-gestütztes Erlebnis, das Dankbarkeit nicht nur kommunizierte, sondern erlebbar machte.
Skalierbare Emotion: KI als Möglichmacher
Die Herausforderung war komplex: Digitale Dankesbotschaften sollten sich nicht wie generische Standardfloskeln anfühlen, sondern individuell berühren. Gleichzeitig musste der Zugang maximal niederschwellig sein – ohne Registrierung, ohne erklärungsintensive Prozesse, in nur wenigen Schritten. KI wurde dabei gezielt als Enabler eingesetzt, um etwas zu ermöglichen, das manuell nicht skalierbar wäre: individuell generierte, personalisierte Songs in Sekundenschnelle. Ergänzt wurde das Erlebnis durch eine Gewinnspielmechanik zur Steigerung von Aktivierung und Weiterverbreitung – und das alles innerhalb eines straffen Kampagnenzeitraums von nur sechs Wochen.
Dankbarkeit, die man hören und teilen kann
Die Leitidee war bewusst einfach gehalten: „Sound of Danke“ – personalisierte Musikbotschaften auf Basis einer kurzen Nachricht. Aus einer individuellen Textbotschaft, der Auswahl eines Musikgenres und der Definition der empfangenden Person entstand ein eigener Danke-Song. Ein moderner, emotionaler Gruß, der angehört und weitergeleitet werden konnte. „Danke“ wurde damit wortwörtlich hörbar. Die Post nahm dabei die Rolle der Ermöglicherin ein: Sie brachte Menschen dazu, miteinander in Kontakt zu treten – statt nur über Kommunikation zu sprechen.
Technik im Hintergrund, Erlebnis im Mittelpunkt
Technisch umgesetzt wurde „Sound of Danke“ als KI-basierte Song-Plattform, die persönliche Botschaften in konsumier- und teilbare Musikformate übersetzte. Zentrale Anlaufstelle war die Landingpage soundofdanke.at, die die gesamte User Journey bündelte und konsequent auf Geschwindigkeit, Klarheit und unmittelbare Belohnung optimiert war. Kommunikativ setzte die Kampagne auf einen klaren Dialog-first-Ansatz: Der Fokus lag auf Direct Mailings und E-Mail-Kommunikation, unterstützt durch Social- und Display-Maßnahmen. Ein integriertes Gewinnspiel fungierte als zusätzlicher Participation- und Consent-Treiber – bewusst nachgelagert zum eigentlichen Herzstück der Experience: dem persönlichen Song.
Ergebnisse mit echtem Nachhall
Im Kampagnenzeitraum rund um Weihnachten 2025 wurden insgesamt 35.000 personalisierte Danke-Songs generiert. Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 3 Minuten und 25 Sekunden – ein deutlicher Hinweis darauf, dass Nutzer*innen das Erlebnis aktiv und bewusst nutzten. Besonders aufschlussreich: 52,2 % aller Songerstellungen wurden über Dialog-Kanäle wie Mailings und Newsletter initiiert.
Aufgrund der starken Resonanz wurde das Konzept zum Valentinstag 2026 erfolgreich weitergeführt – diesmal unter dem Titel „Sound of Liebe“. Innerhalb von nur zwei Wochen entstanden nahezu 25.000 neue Songs, darunter sogar ein persönlicher Beitrag zu einem Heiratsantrag. Ein stärkerer Beleg für emotionale Relevanz und echte Nutzung ist kaum denkbar.
60 000
Erstellte Songs
200 000
Websitebesuche
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Heiratsantrag