Google Better Ads Standards treten ab 15. Februar in Kraft

Nachdem Google ab 15. Februar 2018 die Einhaltung der Better Ads Standards sowohl bei Desktop als auch Mobile in Google Chrome prüfen und abmahnen wird, wollen wir hiermit einen kurzen Überblick schaffen, was es damit auf sich hat.

Nachdem Google ab 15. Februar 2018 die Einhaltung der Better Ads Standards sowohl bei Desktop als auch Mobile in Google Chrome prüfen und abmahnen wird, wollen wir hiermit einen kurzen Überblick schaffen, was es damit auf sich hat.


Im Rahmen einer durch die so genannte Better Ads Koalition durchgeführten Studie wurde erhoben, welche Werbeformer von Usern als störend wahrgenommen werden. Ziel des Ganzen ist, für den User störende Werbung im Vorfeld bereits so einzudämmen, dass die Verwendung von AdBlockern nicht in Betracht gezogen bzw. minimiert werden.


Google versucht nun die Einhaltung der Standards dadurch zu forcieren, dass bei Verstößen von Publishern die Ads auf den entsprechenden Seiten blockiert werden. Dies passiert allerdings nur, wenn der jeweilige Publisher innerhalb einer 30 Tage Frist nicht reagiert und die regelwidrigen Ads entfernt. Ob das bei Dachangeboten nur die betroffenen Seiten betrifft oder gleich alle ist nicht bekannt.


Laut einem Sprecher von Google reicht auch nicht ein einmaliger Verstoß um geblockt zu werden. Es muss ein gewisser Anteil an Ads gegen die Richtlinien verstoßen (7.5% in the first two months following the Effective Date of the Program, 5% in the ensuing four months, 2.5% in the months thereafter).


Aufgezeigt werden die Verstöße in den Webmastertools im Ad Experience Report (https://www.google.com/webmasters/tools/ad-experience-unverified?hl=en). Dies bedeutet, dass sie also auch nicht öffentlich zugänglich sind.

Nicht mehr erlaubt Desktop:
-    Pop-ups und Overlays
-    Auto-playing Videads mit Sound. Gemeint sind Inline Videoads mit Sound (advideo, outstream usw…) und nicht Pre-roll, Mid-roll usw…
-    Prestitial Ads 
-    Sticky Ads die mehr als 30% der Browserfläche beanspruchen. 
-    Fullscreen Scrollover Ads.

Nicht mehr erlaubt Mobile Sites:
-    Pop-ups und Overlays
-    Prestitial Ads
-    Zu aggressive (flashing) Animationen
-    Gesamtfläche der Ads bezogen auf die gesamte Seite über 30%
-    Auto-playing Videads mit Sound. Gemeint sind Inline Videoads mit Sound (advideo, outstream usw…) und nicht Pre-roll, Mid-roll usw…
-    Postitial Ads

 

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